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Infrarotheizung - Tipps, Erklärung..

Informationen, Tipps und mehr zum Thema Infrarotheizung sonneweg

Strahlungswärme wie von der Sonne - so funktionieren Infrarotheizungen.

Hier erfahren Sie auf was Sie bei einer Infrarotheizung achten sollen und wir geben Ihnen viele Tipps dazu:

 

Eine Infrarotheizung beheizt Gebäude mit Infrarotstrahlen, wie sie auch die Sonne erzeugt. Sie erwärmen nicht die Luft, sondern die Wände, Möbel und auch die Menschen, die sich im Raum befinden. Dabei entsteht keine Luftströmung und somit
auch keine Staubzirkulation.

Bei einer Infrarotheizung handelt es sich um eine Stromheizung. Gerade aber bei einem Passivhaus, kann diese Heizungsform interessant sein. Aber Vorsicht: Denn in einigen Bundesländern ist eine Infrarotheizung bei Neubauten nicht als Hauptheizung zulässig.

Auch wenn Sie bestimmte Räume beheizen möchten, eignet sich die Infrarotheizung dafür.

Eine Infrarotheizung sollte möglichst dünn sein, etwa einen bis drei Zentimeter. Befindet sich die Folie, die eigentlich erhitzt wird, zum Beispiel in einer dicken Marmorplatte, braucht sie zu lange, bis sie die gewünschte Temperatur erreicht hat. Das kostet dann sehr viel Energie und damit auch viel Geld.

Eine dünne Infrarotheizung kühlt auch sehr schnell ab. Achten Sie darauf, dass die Platte innerhalb von ein bis zwei Minuten abgekühlt ist, nachdem sie ausgeschaltet wurde. Bleibt die Platte nach Ausschalten zu lange warm, verbraucht sie insgesamt mehr Energie. Wie schnell eine Infrarotheizung abkühlt, können Sie beim Hersteller erfahren. Viele Hersteller bieten auch Heizplatten an, die Verbraucher über einen festgelegten Zeitraum testen können. So können sie feststellen, wie lange die Heizung braucht, um abzukühlen.

Es ist sinnvoll, dass sich an der Rückseite der Infrarotplatte noch eine Isolierung befindet. So strahlt die Heizung nicht nach hinten ab und alle erzeugten Infrarotstrahlen gelangen in den Raum.

Die Infrarotheizung selbst sollte mit einem Überhitzungsschutz ausgestattet sein. Sie darf dann nur eine festgelegte Temperatur erreichen und sich nicht immer weiter aufheizen. Denn sonst könnte sie Feuer fangen. Fragen Sie daher unbedingt Ihren Anbieter ob das Gerät einen Überhitzungsschutz hat.

Betreiben Sie eine Infrarotheizung immer mit einem Thermostat, denn so wird die Temperatur automatisch angepasst, denn fällt zum Beispiel Sonnenlicht in einen Raum, erhitzen auch diese die Wände und damit indirekt die Luft im Raum. Das Thermostat registriert das und schaltet die Infrarotheizung automatisch ab. Das spart Energie und reduziert so die Betriebskosten. Thermostate messen die Lufttemperatur. Es gibt verschiedene Ausführungen von Thermostaten. Einige werden direkt in die Steckdose gesteckt und mit der Infrarotheizung verbunden. Es gibt auch zweiteilige Thermostate, bei denen der Temperaturfühler unabhängig montiert werden kann. Das verbessert die Genauigkeit, da es an der Steckdose wärmer sein kann als an andere Stellen im Raum.