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Heizkostenvergleich 2011 - Wie heizt man am günstigsten?

Mit welcher Heizung man am günstigsten heizt, zeigt der Heizkostenvergleich 2011 heizkosten

Holz und Erdwärme sind am günstigsten, Erneuerbare Energien schneiden besonders gut ab beim Heizkostenvergleich 2011 von "die umweltberatung".

Die Heizsaison rückt näher und auch heuer gibt es bei der Höhe der Energiekosten große Unterschiede: Heizen mit Gas oder Öl kommt am teuersten, Wärmepumpen und Holzheizungen sind deutlich günstiger. Insgesamt sind die Energiepreise dieses Jahr wieder gestiegen, besonders betroffen davon sind ungedämmte Altbauten.


Am günstigsten lassen sich die eigenen vier Wände in der kommenden Heizsaison mit Scheitholz oder einer Erdwärmepumpe warm halten.  Hier liegen die reinen Energiekosten in einem 25 Jahre alten durchschnittlichen Einfamilienhaus derzeit bei € 1.100,-. Beim Heizen mit Wärmepumpen ist allerdings Vorsicht angebracht: Luftwärmepumpen verbrauchen mehr Strom als Erdwärmepumpen, in unserem Beispiel sogar um mehr als € 300. Eine Energieberatung vor dem Heizungstausch schützt vor bösen Überraschungen.

heizkostenÖl und Gas weit abgeschlagen

Die fossilen Energieträger haben beim direkten Brennstoffkostenvergleich keine Chance: Heizen mit Öl ist um mehr als € 1200,- teurer im Vergleich zu Scheitholz. Bei der Gasheizung sind es knapp € 900,- mehr.

Mit Dämmung die Hälfte sparen

Im Vergleich zum Vorjahr ist Heizen teurer geworden, wie DI Andrea Kraft von der Ener-gieberatung NÖ bestätigt: „Ein Haus mit Ölheizung warm zu halten kostet um 20 Prozent mehr als letztes Jahr. Bei Gasheizungen sind die Kosten um 13 Prozent und Pelletheizungen um 11 Prozent gestiegen.“ Das trifft vor allem alte unsanierte Häuser, denn am meisten lässt sich noch immer mit guter Wärmedämmung sparen: „Ein gut gedämmtes Haus kann seinen Energiebedarf mehr als halbieren“, betont Kraft. (Viele Tipps dazu finden Sie auf www.hausbauforum.at - dem hilfreichen Bauportal Österreich)

Heizung: Alle 15 Jahre tauschen

Bei einem 15 Jahre alten Heizsystem ist ein Tausch eine Überlegung wert, denn in den letzten Jahren hat sich bei der Kesseltechnologie viel getan: Moderne Heizkessel arbeiten sauberer, sparsamer und komfortabler. Allerdings sollte eine Entscheidung für ein neues Heizsystem gut durchdacht sein, denn der Energiepreis ist nur einer von vielen Faktoren: So muss – je nach Energiequelle – auch ein geeigneter Lagerraum oder eine Anschlussmöglichkeit ans Gas- bzw. Fernwärmenetz vorhanden sein. Die Anschaffungs- und Installationskosten können hier sehr stark variieren.

Beratungshotline hilft sofort

Die Hotline der Energieberatung NÖ steht für alle Energiefragen unter der Nummer 02742 22 144 oder  www.energieberatung-noe.at.


Quelle: "die Umweltberatung"

Heizsaison 2011: Holz und Erdwärme am günstigsten

Energieberatung NÖ: Erneuerbare Energien schneiden besonders gut ab.

Medieninformation "die umweltberatung" NÖ, 6. Oktober 2011

 

Die Heizsaison rückt näher und auch heuer gibt es bei der Höhe der Energiekosten große Unterschiede: Heizen mit Gas oder Öl kommt am teuersten, Wärmepumpen und Holzheizungen sind deutlich günstiger. Insgesamt sind die Energiepreise dieses Jahr wieder gestiegen, besonders betroffen davon sind ungedämmte Altbauten.

 

Am günstigsten lassen sich die eigenen vier Wände in der kommenden Heizsaison mit Scheitholz oder einer Erdwärmepumpe warm halten.[1] Hier liegen die reinen Energiekosten in einem 25 Jahre alten durchschnittlichen Einfamilienhaus derzeit bei € 1.100,-. Beim Heizen mit Wärmepumpen ist allerdings Vorsicht angebracht: Luftwärmepumpen verbrauchen mehr Strom als Erdwärmepumpen, in unserem Beispiel sogar um mehr als € 300. Eine Energieberatung vor dem Heizungstausch schützt vor bösen Überraschungen.

 

Energie-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf: „Es freut mich, dass die erneuerbaren Energieträger im Heizkostenvergleich so gut abschneiden, denn damit gewinnen alle: Unsere Geldbörsen, unsere Wirtschaft und unsere Umwelt.“

 

Öl und Gas weit abgeschlagen

Die fossilen Energieträger haben beim direkten Brennstoffkostenvergleich keine Chance: Heizen mit Öl ist um mehr als € 1200,- teurer im Vergleich zu Scheitholz. Bei der Gasheizung sind es knapp € 900,- mehr.

 

Mit Dämmung die Hälfte sparen

Im Vergleich zum Vorjahr ist Heizen teurer geworden, wie DI Andrea Kraft von der Energieberatung NÖ bestätigt: „Ein Haus mit Ölheizung warm zu halten kostet um 20 Prozent mehr als letztes Jahr. Bei Gasheizungen sind die Kosten um 13 Prozent und Pelletheizungen um 11 Prozent gestiegen.“ Das trifft vor allem alte unsanierte Häuser, denn am meisten lässt sich noch immer mit guter Wärmedämmung sparen: „Ein gut gedämmtes Haus kann seinen Energiebedarf mehr als halbieren“, betont Kraft.

 

Heizung: Alle 15 Jahre tauschen

Bei einem 15 Jahre alten Heizsystem ist ein Tausch eine Überlegung wert, denn in den letzten Jahren hat sich bei der Kesseltechnologie viel getan: Moderne Heizkessel arbeiten sauberer, sparsamer und komfortabler. Allerdings sollte eine Entscheidung für ein neues Heizsystem gut durchdacht sein, denn der Energiepreis ist nur einer von vielen Faktoren: So muss – je nach Energiequelle – auch ein geeigneter Lagerraum oder eine Anschlussmöglichkeit ans Gas- bzw. Fernwärmenetz vorhanden sein. Die Anschaffungs- und Installationskosten können hier sehr stark variieren.

 

Bildquelle: Energieberatung NÖ, Oktober 2011

 

Beratungshotline hilft sofort

Die Hotline der Energieberatung NÖ steht für alle Energiefragen unter der Nummer 02742 22 144 oder  www.energieberatung-noe.at.



[1] 23.300 kWh pro Jahr Heizwärmebedarf, ca. 5 Jahre alter Heizkessel (Wärmepumpe) in Kombination mit bestehender Radiatorheizung,optimale Heizungsregelung und gut gedämmte kurze Heizungsrohre (15cm Pufferwärmedämmung), Jahresnutzungsgrade bei  Holzvergaserkessel mit Puffer und Hackgutheizung: 80%; Pelletkessel: 83%; Ölbrennwertkessel: 90%; Erdgasbrennwerttherme 95%; Jahresarbeitszahl Luftwärmepumpe: 2,7; Erdwärmepumpe: 3,5; ( lt. Feldmessungen von Fraunhoferinstitut bzw. AEE), Brennstoffpreise Stand Oktober 2011 (Quellen: ProPellets, IWO, E-Control, eigene Recherche).