Wärmequellen für Ihre Erdwärmeheizung
Tiefenbohrung, Flächenkollektoren, Wasser Wasser Wärmepumpe, Luft.. 
Für die Wärmequellenanlage gibt es verschiedene Umsetzungsmöglichkeiten: z.B. die senkrecht verlegte Erdwärmesonde, die horizontalen Wärmekollektoren, Grundwasser oder Außenluft.
Hier erklären wir Ihnen alles zu Erdwärmesonden, Tiefenbohrung, Kollektoren und mehr. Stellen Ihnen auch die Vor- und Nachteile dazu vor:
Erdwärmesonden und horizontale Wärmekollektoren sammeln die im Erdreich gespeicherte Wärme, die unabhängig von der Jahreszeit rund um das Jahr nahezu gleich hohe Temperaturen aufweist. Aus diesem Grund ist diese Technik besonders zuverlässig und verspricht einen Wärmepumpenbetrieb mit ganzjährig hohen Arbeitszahlen.
Bei der Wärmequelle Grundwasser werden die konstanten Temperaturen des Grundwassers genutzt.
1. Erdwärmesonden - Tiefenbohrung
Die Erdwärmesonden werden senkrecht verlegt und reichen üblicherweise bis zu 140 m tief. Dabei sind sie im Durchmesser nur ca. 12 cm groß.
Die Erdwärmesonden-Rohre bestehen aus einer oder auch zwei haarnadelförmigen, in einer vertikalen Erdbohrung verbauten Schleifen aus hochwertigem, langzeitbeständigem, gut Wärme leitendem HD-PE-Kunststoffrohr.
Diese seit Jahrzehnten bei Gasrohren erprobten Materialien weisen eine nahezu unbegrenzte Lebensdauer auf.
Nachdem gerade bei der Tiefenbohrung nur ein minimaler Platzbedarf bei der Errichtung notwendig ist, eignet sich diese ganz besonders bei Altbauten oder Modernisierung wenn die Heizungsanlage erneuert werden soll.
Die Vorteile:
* Ganzjährig hohe Leistungszahlen der Wärmepumpen durch die Nutzung von konstanten Erdwärme-Temperaturen
* Sehr geringer Platzbedarf
* Kostengünstige Erstellung
* Besondere Langlebigkeit
* Gleich bleibende hohe Effizienz und Leistung
2. Horizontal-Kollektoren oder auch Flächenkollektoren
Horizontal-Kollektoren sind die Alternative zu den Erdwärmesonden. Sie bestehen aus einem in ca. 1,2 bis 1,5 m (0,3 m unter örtlicher Frostschutzgrenze) Tiefe waagerecht in der Erde im Freigelände verlegtem Rohr-System.
Geschieht die Planung und Auslegung der Wärmequelle und deren Zuleitungen und Verteilungen mit größter Sorgfalt, wird die Wärmepumpenheizung über Jahrzehnte wirtschaftlich arbeiten und sich durch angenehm niedrige Verbrauchskosten auszeichnen.
Die Vorteile:
* Sicheres und langlebiges System mit besonders hohen Lebenserwartungen
* Geringe Materialkosten
* Nutzung ganzjährig konstant hoher Wärmequellentemperaturen, wodurch hohe Leistungszahlen der Wärmepumpen erreicht werden
* Möglichkeit der Naturkühlung
* Wartungsfrei
* Gegenüber Erdwärmesonden günstiger in den Erstellungskosten jedoch höher Platzbedarf
Diese Form kommt besonders bei Neubauten zum Einsatz, da hier auch der Garten neu angelegt wird und somit die Verlegung der Flächenkollektoren keine wesentliche Rolle spielt.
3. Grundwasser
Auch das Grundwasser bietet gute Bedingungen für den Betrieb einer Wärmepumpenheizung: Es hat eine ganzjährig konstante Temperatur von 8-12 °C.
Wichtig ist eine Wasseranalyse, die von manchen Herstellerfirmen sogar vorgeschrieben wird. Denn nur bei ausreichender und gleich bleibender Qualität des Grundwassers ist ein störungsfreier Langzeitbetrieb möglich. Ansonsten können schnell Korrosionsschäden auftreten.
Die Vorteile:
* Hohe Quellentemperaturen und damit gute Leistungszahlen
* Naturkühlung möglich
* Gute Speicherfähigkeit
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Grafiken (c) Waterkotte
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